Diese Yoga Stile sind besonders beliebt

Yoga gilt als der Stresskiller schlechthin und erfreut sich in allen Altersgruppen großer Beliebtheit. Dabei sind die Akzente der einzelnen Yoga Stile recht unterschiedlich gesetzt. Hatha Yoga, Yin Yoga, Ashtanga Yoga und Vinyasa Yoga sind einige Beispiele besonders beliebter Yoga Arten.

Erste Wahl für Einsteiger: Hatha Yoga

Hatha Yoga gehört zu den Yoga Arten, die sich hervorragend für den Einstieg in die Welt des Yogas eignen. Hatha Yoga gilt als sanfter Yoga Stil, bei dem statische Haltungen im Vordergrund stehen. Je nach Intensität und Auswahl der Übungen kann es dich aber dennoch körperlich und geistig enorm fordern. Zu Beginn einer Hatha Stunde konzentrierst du dich auf deine Atmung und stimmst dich so auf die nachfolgenden Übungen ein. Anschließend nimmst du die unterschiedlichen Haltungen ein. Charakteristisch für das Hatha Yoga ist ein langsamer, aber dennoch kraftvoller Wechsel zwischen den einzelnen Posen. Zu einer kompletten Hatha Stunde gehören zudem Meditationsübungen.

Diese Komponenten vereint das Hatha Yoga:

  • Atmung
  • Asanas oder Haltungen
  • Meditationsübungen

Yin Yoga – Yoga Stil für Ausdauernde

Beim Yin Yoga rückt der Yoga Flow, also das fließende Ineinanderübergehen der Übungen, in den Hintergrund. Im Fokus bei dieser langsamen Yoga Art stehen Dehnübungen, von denen nicht nur dein Bindegewebe profitiert. Die einzelnen Posen werden minutenlang gehalten, was einiges an Ausdauer verlangt. Erreicht werden soll dadurch die gründliche Dehnung von Muskeln, Bändern und Sehnen. Die Übungen haben eine Wirkung auf das tiefliegende Bindegewebe und auch verklebte Faszien können sich lösen. Der kraftvolle Einsatz der Muskeln ist bei den einzelnen Asanas nicht notwendig, teils sogar unerwünscht. Das Ziel ist das Erreichen eines ausgeglichenen, meditativen Zustandes. Zu Beginn und zum Ende einer Yin Yoga Stunde hast du die Möglichkeit dich während einer kurzen Meditation zu sammeln.

Körperlich anspruchsvoll und dynamisch – Ashtanga Yoga

Ashtanga Yoga gilt als einer der körperlich anspruchsvollsten Yoga Stile. Der Yoga Flow dieses Stils wird treffend mit dynamisch und fordernd beschrieben. Die Asanas dieser Yoga Art sind in sechs Serien zusammengefasst, wobei du dich mit der ersten Serie aller Voraussicht nach monate- oder sogar jahrelang beschäftigen wirst. Die erste Serie besteht aus 41 Asanas. Jede dieser Posen wird über mehrere Sekunden hinweg gehalten. Die Bewegungen werden mit dem eigenen Atemrhythmus synchronisiert. Viele Yoga Lehrer sind der Auffassung, dass Tempo und Intensität einer Übungsstunde von jedem Schüler selbst bestimmt werden sollten.

Immer im Fluss – Vinyasa Yoga

Vinyasa Yoga ist recht eng mit dem Hatha Yoga Stil verwandt, wobei eine Vinyasa Stunde deutlich dynamischer abläuft. Die Asanas werden nicht wie beim Hatha Stil einzeln ausgeführt, sondern fließend aneinandergereiht. Dadurch entsteht ein sehr dynamischer Yoga Flow, bei dem auch bewegungsfreudige Yoga Schüler auf ihre Kosten kommen. Ebenso wie beim Hatha Yoga wird die Atmung beim Vinyasa Yoga in den Bewegungsfluss miteinbezogen. Viele Yogis schätzen an diesem Yoga Stil, dass die Übungen in keiner festen Reihenfolge absolviert werden müssen und viel Freiraum für die eigene Kreativität bleibt. Im Fokus der Übungen können je nach persönlichen Vorlieben die Kräftigung oder die Mobilität des Körpers stehen. Auch das spezielle Training einzelner Körperpartien wie etwa Schultern oder Arme wird praktiziert.

Quellen:

https://www.foodspring.de/magazine/vinyasa-yoga

https://www.asanayoga.de/hatha-yoga/

https://utopia.de/ratgeber/yin-yoga-philosophie-wirkung-und-infos-zum-langsamen-yogastil/

https://www.yogaeasy.de/artikel/ashtanga-yoga-schweiss-aber-keine-traenen

Bild:

https://stock.adobe.com/fizkes

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