HIIT-Yoga – Fitness trifft Entspannung

Als HIIT-Yoga wird die Kombination aus körperlich forderndem Intervalltraining und Yogaübungen bezeichnet. Während der Intervallphasen wird der Körper stark belastet, um Muskelmasse aufzubauen und die Ausdauer zu fördern. Die Yogaübungen dienen der Muskeldehnung und der inneren Entspannung.

HIIT-Yoga – Fitness trifft Entspannung

HIIT-Yoga – Training zur Stärkung von Körper und Geist

Wenn du dich etwas intensiver mit Fitnesstrends beschäftigst, wirst du dich fragen, wie körperlich forderndes Intervalltraining oder High Intensity Intervall Training (HIIT) mit den eher entspannenden Asanas, wie Yogaübungen auch genannt werden, harmoniert. Die Grundidee, auf der das HIIT-Yoga basiert, ist die Abwechslung zwischen ebenso kurzen wie körperlich anstrengenden Fitnesseinheiten und Erholungsphasen, in denen die Muskulatur gedehnt wird und die Vorzüge der Yogaübungen zum Tragen kommen. Während in der Belastungsphase der Puls auf 85 bis 100 Prozent des maximalen Trainingswertes angehoben wird, sinkt er in den Erholungsphasen wieder auf unter 50 Prozent der Maximalbelastung. Dieser Mix aus Be- und Entlastung ist nicht ganz neu und wird bereits seit langem im klassischen Krafttraining zum Muskelaufbau genutzt.

Diesen Ursprung hat HIIT-Yoga

Bereits seit Jahrtausenden wird eine nahezu unüberschaubare Menge an Asanas in den unterschiedlichsten Yogastilen praktiziert. Auch Kraftsport- und Fitnessübungen sind für sich betrachtet nichts Neues. In Kombination werden die Fitness- und Yoga-Übungen allerdings noch nicht lange zur Steigerung des Wohlbefindens genutzt. Als Urheber des Fitnesstrends gelten die Schweizer Nora und Simon Kisten, die gemeinsam das Konzept des Athleticflow entwickelt und damit 2016 den Grundstein für das HIIT-Yoga gelegt haben.

Diese Vorteile machen HIIT-Yoga so erfolgreich

Positive Effekte des HIIT-Yoga:

  • Muskelaufbau
  • Verbesserung der Ausdauer
  • Fettabbau
  • mentale Ausgeglichenheit
  • Stressreduktion

Die HIIT-Elemente bestehen aus kurzen, je nach Trainingsansatz zwischen 30 und 100 Sekunden andauernden Intervallen, die es in sich haben. In der Phase der körperlichen Belastung wird dein Kreislauf mit Mountain Climbers, Burpees und High Knees ordentlich auf Touren gebracht. Während der physischen Beanspruchung steigt der Kalorienverbrauch signifikant an, die Ausdauer wird trainiert und Muskeln werden aufgebaut. Ein willkommener Nebeneffekt ist der sogenannte Nachbrenneffekt. Damit wird der Fettabbau bezeichnet, der auch noch Stunden nach dem Training stattfindet. Nach einer kurzen Pause von etwa zehn bis 15 Sekunden geht es nach einer HIIT-Einheit dann weiter mit einer Yogaübung.

Während der Yoga-Übungen stehen die Dehnung der Muskulatur und die Entspannung des gesamten Bewegungsapparates im Mittelpunkt. Das Ziel sind innere Ausgeglichenheit und eine tief reichende Entspannung. Dadurch wird nicht nur der Alltagsstress reduziert, auch das Selbstbewusstsein und ein positives Lebensgefühl werden gefördert. Viele Experten gehen mittlerweile davon aus, dass regelmäßig praktiziertes Yoga einen förderlichen Einfluss auf den Blutdruck und eine ganze Reihe körperlicher und psychischer Erkrankungen haben kann. Dieser positive Effekt wird nicht nur bei langjährigen Yoga-Enthusiasten, sondern auch beim Yoga für Anfänger beobachtet.


Ein weiterer Vorteil, der für viele Menschen in unserer schnelllebigen Zeit von einiger Bedeutung ist, ist der vergleichsweise geringe Zeitaufwand für das HIIT-Yoga. Bereits 15-minütige Workouts, bestehend aus HIIT- und Yogaelementen, gelten als Basis für einen dauerhaften Trainingserfolg. Wenn du viel Spaß an der Bewegung hast, spricht selbstverständlich auch nichts gegen längere Einheiten von bis zu 60 Minuten.

Quellen:

https://www.fitforfun.de/workout/yoga-und-co/yoga-trifft-hiit-entspannt-und-fit-mit-diesem-workout-441716.html

https://www.yogaeasy.de/artikel/sonia-taylor-bach-ueber-high-intensity-yoga

https://www.rtl.de/cms/hiit-yoga-was-ist-das-eigentlich-und-was-bringt-das-4533209.html

http://www.theyogaaffair.com/im-portrait-nora-und-simon-von-athleticflow/

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