Aquajogging – sanftes Training mit großer Wirkung

Aquajogging gilt im Leistungssport und mittlerweile auch im Breitensport als interessante Möglichkeit, um den Trainingsalltag zu bereichern. Das Joggen im Wasser ist ebenso effektiv wie gelenkschonend. Das Training kann der eigenen Leistungsfähigkeit angepasst werden und steht grundsätzlich Menschen mit ganz unterschiedlichem körperlichem Leistungsvermögen offen.

Aquajogging – sanftes Training mit großer Wirkung

Diese Wirkung hat das Aquajogging auf den Körper

Die positive Wirkung des Aquajoggings erstreckt sich auf den ganzen Körper – vorausgesetzt, du trainierst auf die richtige Art und Weise. In besonderem Maß profitiert das Herz-Kreislauf-System vom Aquajogging. Je nach Trainingsniveau kannst du mit einer Reduzierung deines Ruhepulses um zehn oder sogar 15 Schläge pro Minute rechnen. Zudem werden Bänder und Gelenke bei dieser Trainingsform maximal geschont. Auch der Stoffwechsel wird durch den Sport im Wasser angeregt.

Positive Effekte des Aquajoggings:

  • Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Muskelaufbau
  • Verbesserung der Ausdauer
  • erhöhte Beweglichkeit
  • reduzierter Ruhepuls
  • Verbesserung des Gleichgewichtsinns und Koordinationsvermögens
  • Gegen diese Beschwerden hilft Aquajogging

    Mithilfe des Aquajoggings kannst du aber nicht nur etwas für deine Fitness tun. Auch dann, wenn du unter Beschwerden leidest, kann das Aquajogging gezielt Abhilfe verschaffen.

    Rückenschmerzen. Die gedämpften Bewegungen im Wasser können sich stärkend auf die Rückenmuskulatur auswirken. Ruckartige Bewegungen, die dem Bewegungsapparat im Bereich des Rückens eher schaden als nutzen, bleiben dabei aus.

    Herz-Kreislauf-Probleme. Aquajogging kann unter fachkundiger Anleitung dazu führen, dass sich das Herz-Kreislauf-System stabilisiert. Zudem kann die Bewegung im Wasser einen positiven Effekt auf die Gefäße haben.

    Rehabilitation geschädigter Bänder und Sehnen. Ist es durch einen Unfall oder eine Operation zu einer Schädigung von Bändern und Sehnen gekommen, kannst du die entsprechenden Körperpartien mithilfe von Aquajogging wieder langsam an das ursprüngliche Belastungsniveau heranführen.

    Übergewicht. Wenn du das eine oder andere Kilo mehr auf die Waage bringst, kannst du mithilfe von Aquajogging etwas dagegen unternehmen. Der große Vorteil gerade für Einsteiger dabei ist, dass die Gelenke nur wenig oder gar nicht beansprucht werden.

    So viele Kalorien verbrennst du beim Aquajogging

    Das Gefühl beim Aquajogging erinnert bei langsamen Bewegungen an den Zustand der Schwerelosigkeit. Werden die Bewegungen allerdings schneller und mit mehr Kraftaufwand ausgeführt, nimmt auch der Widerstand des Wassers zu und du musst dich je nach Übung gehörig anstrengen. Durchschnittlich kannst du davon ausgehen, dass dein Kalorienverbrauch pro 30-minütiger Trainingseinheit bei etwa 400 Kalorien liegt.

    Dieses Equipment ist beim Aquajogging hilfreich

    Damit du dich nicht die ganze Zeit aktiv mit Paddeln über Wasser halten musst und tatsächlich schwerelos im Wasser schweben kannst, benötigst du einen Auftriebskörper. Besonders praktisch sind Aquajogginggürtel oder -westen. Der Gürtel oder die Weste sollte während des Trainings nicht verrutschen oder scheuern, aber auch deine Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Alternativ sind auch die sogenannten Schwimmnudeln oder Hanteln mit Auftrieb gebräuchlich.

    Quellen:

    https://www.mylife.de/sport-fitness/aquajogging/

    https://www.fitforfun.de/news/durchs-wasser-laufen-aquajogging-ist-einfach-und-vielseitig-499270.html

    https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/aquajogging/

    Bild:

    stock.adobe.com/ Mariakray